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Lockdown und Impflicht für ganz Österreich

Der vierte bundesweite Lockdown gilt ab Montag, 22. November 0 Uhr für maximal 20 Tage. Für Ungeimpfte wird der Lockdown auch über diese 20 Tage hinaus gültig sein. Die Maßnahmen orientieren sich grundsätzlich an jenen der vergangenen Lockdowns. Neu ist eine Impfpflicht, die spätestens mit Februar 2022 gelten soll. Die unterschiedlichen Covid-Hilfen der Regierung werden verlängert.

Ausgangsbeschränkungen

Handel, körpernahe Dienstleister, Fitnesscenter etc. bleiben geschlossen, es wird auch keine Veranstaltungen geben. Erlaubt ist:

  • Fahrt zur Arbeit
  • Deckung der Grundbedürfnisse des täglichen Lebens (z.B. Einkauf)
  • Gesundheitsdienstleistungen
  • Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung

Treffen mit engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister) und einzelnen wichtigen Bezugspersonen sind erlaubt.

Schulen und Kindergärten

Es gibt weiter Präsenzunterricht – flächendeckendes Distance-Learning ist laut Bildungsministerium nicht vorgesehen. Für alle Schulstufen gilt eine Maskenpflicht im Schulgebäude sowie in den Klassen. Kinder dürfen ohne ärztliches Attest zu Hause bleiben. Es gibt den Appell von Bundeskanzler Alexander Schallenberg die Kinder wenn möglich daheim zu betreuen. Die Schulen stellen dann Betreuung und Lernpakete zur Verfügung. Auch für Kindergärten gilt: Grundsätzlich sind die Einrichtungen geöffnet, wenn möglich die Kinder aber daheim lassen.

Impfpflicht

Spätestens mit Februar 2022 soll es eine Impfpflicht geben. Bei Verstößen sind Verwaltungsstrafen geplant. Ausnahmen soll es natürlich für jene geben, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Dritte Impfung
Die dritte Dosis bei Vektorimpfstoffen wird schon ab dem 4. Monat empfohlen. Bei mRNA-Impfstoffen ist der dritte Stich ab dem 4. Monat möglich. Zudem soll der Grüne Pass ab spätestens Februar nur noch sieben Monate gültig sein.

FFP2-Maske in der Arbeit

FFP2-Maskenpflicht in allen geschlossenen Räumen, auch am Arbeitsplatz.

Home-Office

Es gibt eine Empfehlung aber keine Pflicht

Covid-Hilfen werden verlängert

Die Regierung kündigt an die unterschiedlichen Wirtschaftshilfen für die Lockdown-Zeit fortzusetzen. Die Kurzarbeit wird bis Jahresende verlängert und deckt damit die Zeit des Lockdowns ab. Wie es danach weitergeht, ist noch offen. Derzeit ist also noch eine Reduktion der Arbeitszeit bis zum völligen Arbeitsausfall möglich bei einem Nettoeinkommensersatz von 80 bis 90 Prozent.