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Slow Food – so trendig kann Tradition sein

Urlaub im eigenen Land ist im kommenden Sommer angesagt.  Bei meiner Recherche, wo was läuft bzw. wer etwas ganz Besonderes anzubieten hat, bin ich diese Woche im Kärntner Drautal fündig geworden. Hier setzt man auf Slow Food. Was supercool und total modern klingt, ist in Wahrheit ganz einfach und uralt.

‚Langsam, langsam,‘ wie auch die Griechen es mit ‚siga, siga‘ ausdrücken, ist auch in Kärnten gleich an der Grenze zu Osttirol Mentalität. Die Urlauber erwartet ein langsameres Tempo, wertvollere Essensprodukte, jede Menge Kräuter – und wer Lust hat – ‚ein gemeinsames Kochen‘ nach alten Rezepten. Und nicht zu vergessen: Essen und genießen im Ambiente von Natur pur ohne irgendeinen Stress. Was vor einigen Jahrzehnten eh ganz normal war, wird quasi wieder in die heutige Zeit installiert. Und es tut allen nur gut.

Slow Food kann man in Österreich im Gailtal und im Drautal erleben. Sie nennen sich nicht umsonst ‚Orte guten Lebens‘. Zwei Kärntner Regionen besser gesagt Täler, die vom Massentourismus à la Wörthersee verschont geblieben sind. Genau das wird heute zum Megavorteil. Gesund und gut essen zu einem fairen Preis, Erholung im individuellen Rahmen und die komplette Entschleunigung in Verbindung mit Wandern, Radfahren oder Bootfahren. Urlauberherz was willst Du mehr?

Mich als Urlaubsprofi freut es total, wieder einmal eine neue Urlaubsart kennengelernt zu haben. Sämtliche Betreiber und Akteure in dieser Slow Food Bewegung sind tolle Menschen, die genau das Gegenteil von Massentourismus vermitteln und dem damit verbundenen schnellen Geld.

Euer Peter Agathakis

(c)Peter Agathakis

Fotocredit Titelbild: (c) Martin Hofmann

Erstellt am: 15. Mai 2020

Quelle: Radio Arabella Wien, erstellt von Jacky Becker