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„Weiße Ostern statt weißer Weihnachten“

Auch wenn wir gerade etwas traurig sind, dass der Sommer jetzt endgültig vorbei ist, freuen wir uns insgeheim doch auf den Winter. Als ich jetzt dieser Tage zur Aufzeichnung meiner Sendung „Rund um die Welt“ Station am Kärntner Nassfeld gemacht hab, ist es mir jedenfalls so gegangen.

 Alleine die Winterbetriebe, sei es die Liftgesellschaften, sei es die Hotels oder auch die Sportgeschäfte bereiten sich derzeit alle intensiv auf den bevorstehenden Winter vor. Allesamt in der Überzeugung, dass es sicher schon Anfang Dezember schneien wird, die Lifte alle in Betrieb sind und bereits die ersten Schifahrer zum Einschwingen unterwegs sein werden. Eine wunderbare, romantische Hoffnung, die es schon seit ich mich zurückerinnern kann gibt – allerdings ist die Realität speziell in den letzten Jahren eine ganz andere.

 Reihenweise abgesagte „Schi-Openings“ in unseren Alpen gehören da leider genauso zum traurigen Erwachen, wie apere Schipisten und Lifte, die fast ungeduldig auf ihren Einsatz warten. Und nahezu immer– meistens so um die Weihnachtszeit herum – wenn man geneigt ist, von einem ‚Katastrophenwinter’ zu sprechen, beginnt es dann doch zu schneien, endlich! Ab Mitte Jänner hat es dann fast überall genug Schnee, der dann im Vergleich zur Vergangenheit bis in den April hinein Schivergnügen garantiert. Soweit meine Beobachtungen der letzten Jahre.

 Wenn man sich so bei den Hoteliers aber auch bei den Tourismusbüros umhört, hätte man auf diesen Klimawandel schon längst reagieren müssen. Den Dezember als kulinarische oder Wanderzeit anbieten und die Ostern einfach als Super-Schiwochenende. Das würde man so zur Kenntnis nehmen. Mit dem Effekt, dass Träume vom weißen Advent samt Pulverschnee auf den Pisten und den superromantischen Weihnachten nicht jedes Jahr aufs Neue entstehen und letztlich zum Frust führen.

Euer Peter

Quelle: Radio Arabella Wien, erstellt von Jacky Becker