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Lüneburger Heide: das gewisse “Etwas”

Vor geraumer Zeit kannte ich die Lüneburger Heide gerademal vom Hörensagen. Mittlerweile war ich schon zweimal da und irgendwie ist mir diese so spezielle Region im Norden Deutschlands ans Herz gewachsen. Gerade jetzt im Frühling bzw. Frühsommer wirken die Weiten der Landschaft und die blühende Natur ganz besonders. Frühlingserwachen wie man es sich vorstellt, ganz langsam aber sicher.

Nicht zu vergessen die regionale Kulinarik, allein die ist schon eine Reise wert. Haben Sie schon mal von den so genannten ‚Heidschnucken’ gehört? Wanderlustige Schafe, die es nur in dieser Region gibt, die immer in Bewegung sind und sich von den Gewächsen der Heide ernähren. Sie sind auch das Nationalgericht. Das beste Lammfleisch, das mir je kredenzt wurde und die Beilagen dazu sind garantiert auch aus dem Umland. Einfach empfehlenswert.

Gewohnt habe ich in der 2000 Seelen-Gemeinde mit dem nicht gerade vielversprechenden Namen Mueden. Ein altes Bauerndorf, das auf den ersten Eindruck – nomen est omen – etwas verschlafen wirkt. Mit den nötigen Tipps bietet aber dieses romantische Örtchen sehr viel. Ein Hauben-Restaurant, eine Konditorei vom Feinsten und eine teils sehr gediegene Hotellerie. Höchste Infrastruktur im Look der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts. Ein paar Schritte raus aus Mueden, egal in welche Richtung und man ist inmitten dieser Lüneburger Heide oder wie es hier genau heißt der Südheide. Um gewisse Dinge besser zu verstehen, lohnt es sich auf jeden Fall einen Guide zu nehmen. Meine Gästeführerin hat mir all das verraten, was man als Besucher einfach nicht sieht und auch gar nicht wissen kann.

Die mir meistgestellte Frage nach meinem Trip in die Heide war: Wie kommt man dort überhaupt am besten hin? Ganz einfach: Mit dem Flugzeug bis Hannover und dann ungefähr eine Stunde mit dem Mietauto direkt mitten in die stille Natur. Das nenne ich ‚schnelles Entschleunigen’.

Euer Peter Agathakis

 

Fotocredit Titelbild: (c) Lüneburger Heide GmbH

Erstellt am: 19. April 2019

Quelle: Radio Arabella Wien, erstellt von Jacky Becker