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Weltwassertag: Wie kommt das Wiener Wasser in unsere Haushalte?

Heute ist Weltwassertag. Wir haben uns mit Astrid Rompolt von Wiener Wasser in der Schaltzentrale der MA31 getroffen. Sie erklärt uns den Weg des Wieners Wassers von der Quelle bis hin in unsere Haushalte. Doch auch den Weg des niederösterreichischen Wassers in die Häuser in NÖ haben wir uns angesehen.

Wien

1. Wie kommt das Wasser in die Quelle?

Das Wasser fällt als Niederschlag im Gebirge auf der Rax, am Schneeberg, auf der Schneealpe und am Hochschwab in der Steiermark. Das Wasser sickert dann in wenigen Tagen oder auch erst in vielen Jahren durch und kommt in der Quelle an.

2. Wie kommt das Wasser aus der Quelle in die Hochquellenleitungen?

Das frische Wasser tropft in den Stollen, der Teil der zwei großen Wiener Hochquellenleitungen ist. Von dort fließt das Wasser in den beiden Hochquellenleitungen nach Wien.

3. Wie verlaufen die Hochquellenleitungen?

Die Hochquellenleitungen verlaufen wie ein unterirdischer und abgedeckter Fluss von den Stollen bzw. den Quellen durchgehend bis nach Wien. Es gibt zwei große Hochquellenleitungen. Die erste Wiener Hochquellenleitung verläuft bei Mariazell, Mürzzuschlag, Wr. Neustadt und Baden vorbei bis nach Wien, die Zweite über Scheibbs und St. Pölten.

4. Was passiert dann in Wien? Wie kommt das Wasser zu uns nach Hause?

Das Wasser kommt in einem Wasserbehälter in Wien an – pro Hochquellenleitung gibt es jeweils einen großen Behälter. Das Wasser wird dann auf andere Wasserbehälter verteilt und fließt von dort über mehr als hunderttausend Wasserleitungen zu uns nach Hause, in die Arbeit oder in einen öffentlichen Wasserbrunnen zum Beispiel. In der Schaltzentrale bzw. Lastverteilungszentrale von Wiener Wasser wird übrigens alles genau koordiniert und überwacht.

Die Lastverteilungszentrale in der Zentrale der MA 31

5. Wie wird das Wasser überprüft?

Vom Berg über die Quelle und die Hochquellenleitungen bis nach Wien wird das Wasser regelmäßig kontrolliert und überprüft. Die tolle Trinkwasserqualität ist in Wien also sichergestellt.

6. Wie werden die Hochquellenleitungen gewartet?

Die beiden Wiener Hochquellenleitungen sind etwas alt und müssen regelmäßig gewartet werden. Das passiert immer im Frühjahr und im Herbst. Das Wasser wird dann aus einer Hochquellenleitungen gepumpt, die Leitung wird begangen und gewartet. Dass eine von beiden oder sogar beide Hochquellenleitungen ausgefallen sind, kommt nicht vor. Falls es aber zum Worst-Case Szenario kommt, dann hat Wien ein gegenseitiges Abkommen mit Gemeinden in NÖ, die ihr Trinkwasser zur Verfügung stellen.


      Photo Credits: Wiener Wasser, Houdek 

Niederösterreich

In Niederösterreich besteht das Trinkwasser zu 100% aus Grundwasser. Das Wasser wird aus Brunnen und Quellen in Behältern zwischengelagert und komm so über Leitungen dann zu den Haushalten, so Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ gegenüber Radio Arabella. 10% der Haushalte haben eine eigene Wasserversorgungsanlage angeschlossen, 90% sind an öffentliche Wasserversorgung angeschlossen, also an große Verbände bzw. an regionale Verbände.

Erstellt am: 22. März 2019

Quelle: Radio Arabella Wien, erstellt von davidchom