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Welt Parkinson Tag

Am 11. April ist Welt Parkinson Tag

Morbus Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, von der rund 20.000 Österreicher betroffen sind. Hauptsymptome von Morbus Parkinson sind verlangsamte Bewegungen, Ruhezittern und Steifheit der Muskulatur. Die Erkrankung beginnt schleichend und schreitet kontinuierlich voran. Derzeit ist Morbus Parkinson zwar nicht heilbar, doch die körperlichen Symptome sind mit Hilfe einer individuell auf die Bedürfnisse und Situation des Betroffenen zugeschnittenen Therapie gut behandelbar. Besonders im späten Stadium der Erkrankung kann eine geeignete Therapieoption und die laufende Betreuung des Betroffenen wesentlich sein für den Erhalt oder die Wiedergewinnung der Lebensqualität.

Fit bleiben und sich informieren

Sportliche Betätigung trägt dazu bei, dass krankheitsbedingte körperliche Symptome verbessert werden. Während zu Beginn der Erkrankung die Bewahrung der körperlichen Beweglichkeit im Mittelpunkt steht, geht es mit dem Fortschreiten zunehmend darum, Stürzen oder Gelenksversteifungen, vorzubeugen. Es gibt eine breite Angebotspalette an Sportarten, die für Parkinson-Betroffene geeignet sind, wie z.B. Aerobic, Cardio- oder Ergometer-Training, Qigong, Gymnastik, Laufbandtraining, Schwimmen, Nordic Walking, Spazieren, Tanzen, Thai Chi, Wandern, Wassergymnastik und vieles mehr. All diese Übungsformen eignen sich zur Verbesserung von Muskelkraft, Haltungsstabilität, Schrittgeschwindigkeit, Ausdauer, Gleichgewicht und Koordination.

Die Arabella Redaktion hat Univ.Prof. Dr. Walter Pirker aus dem Wiener Wilhelminenspital zum Interview getroffen.

Parkinson Fakten:

  • Rund 20.000 Österreicher leiden an Parkinson, weltweit sind es 6,3 Millionen Menschen.
  • Aus bisher ungeklärter Ursache verursacht die Erkrankung ein kontinuierliches Absterben von Nervenzellen im Gehirn, die den Botenstoff Dopamin erzeugen.
  • Meist tritt die Krankheit zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf. Manchmal auch bereits ab dem 30. Lebensjahr.
  • Männer sind generell häufiger betroffen als Frauen.

Erstellt am: 9. April 2015

Quelle: Radio Arabella Wien, erstellt von Lukas Kosch