Wiener SPÖ präsentiert MigrantenkandidatInnen

Die Kandidaten mit Migrationshintergrund sollen laut SPÖ die Vielfalt Wiens widerspiegeln.
Die Wiener SPÖ stehe für ein respektvolles Zusammenleben, eine gemeinsame Sprache und für eine klare Haltung gegen Rassismus, betont Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger. "Wir reden nicht über, sondern mit Migrantinnen und Migranten", so Bürgermeister Michael Häupl.
Kandidaten mit Migrationshintergrund
Insgesamt stehen am Stadtwahlvorschlag der Wiener SPÖ 44 Kandidatinnen und Kandidaten mit Migrationshintergrund zur Wahl, am Wahlkreisvorschlag sind es 23, auf den 23 Wiener SPÖ-Bezirkslisten befinden sich insgesamt 129 Personen mit Migrationshintergrund. Ihre Wurzeln haben sie in folgenden Ländern: Ägypten, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bundesrepublik Deutschland, Chile, Griechenland, Irak, Iran, Israel, Kongo, Kroatien, Niederlande, Nigeria, Palästinensische Autonomiegebiete, Polen, Portugal, Russland, Serbien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn.
Kritik an Strache
Scharfe Kritik übt Bürgermeister Michael Häupl heute einmal mehr an FPÖ-Chef Heinz Christian Strache, der die SPÖ als "Islamistenpartei" bezeichnet hatte: "Islamisten sind Terroristen!" Der FPÖ-Obmann sei also der Auffassung, die Wiener SPÖ sei eine Verbrecherorganisation. Er, Strache, solle nochmals nachdenken, sich seiner Aussage bewusst werden, klarstellen und sich entschuldigen. Andernfalls würden Rechtswege geprüft werden, so Häupl.
Foto-Credit: Ludwig Schedl











