Sitzblockaden und Demonstrationen der Studenten

In der Hofburg wird heute das 10-Jahr-Jubiläum des Bologna-Prozesses gefeiert. Für die Studenten kein Grund zu feiern: sie gehen auf die Straße.
Minister aus 46 Ländern feiern ab heute in der Wiener Hofburg das Zehn-Jahr-Jubiläum des Bologna-Prozesses. Das ist die Vereinheitlichung der Universitätsstudien innerhalb Europas. Die Studenten lehnen die Änderungen ab.
Meisten Ziele klar verfehlt
Die meisten Ziele würden klar verfehlt, sagt Simon von Unsere Uni. Einerseits gebe es zu stark verschulte Studienpläne. Außerdem stünden die Studenten unter Druck die Mindeststudienzeit zu absolvieren und das verhindere die Mobilität. Und es komme immer wieder auch zu Anerkennungsproblemen, kritisieren die Studenten.
Proteste angekündigt
Aus Protest haben die Studenten gestern Abend wieder einen Hörsaal besetzt, heute Nachmittag folgt eine große Demonstration. Der Bereich rund um die Hofburg wird großräumig gesperrt. Die Polizei hat ein großräumiges Platzverbot erlassen. Die Begründung: es könnte "eine allgemeine Gefahr für Leben und Gesundheit mehrerer Menschen und Eigentum" entstehen.
Autofahrer müssen mit Stau rechnen
Ab 14 Uhr finden sich die Teilnehmer der Demo am Christian Broda Platz beim Westbahnhof zusammen. Ab 16 Uhr 30 ziehen sie über die Mariahilfer Straße und die ehemalige 2er-Linie zum Burgtor. Polizei, Wiener Linien und ÖAMTC raten dazu, auf U-Bahnen umzusteigen.














