Kängurus lieben die Hitze

Es steht wieder ein heißes Wochenende bevor: Darüber freuen sich besonders die Parmakänguru-Jungtiere in Schönbrunn.
Erste Sprungversuche
Die Parmakängurus im Tiergarten Schönbrunn genießen die sommerlich heißen Temperaturen. Kein Wunder, sind diese Beuteltiere doch in Australien heimisch. Bei ihren ersten Sprungversuchen sind derzeit auch zwei Jungtiere zu beobachten, die nach ihren kurzen Ausflügen immer wieder in den schützenden Beutel ihrer Mütter zurückkehren. Geboren wurden die beiden bereits im Dezember, allerdings bleiben Känguru-Jungtiere das erste halbe Jahr lang im Beutel der Mutter.
Mittelgroße Kängurus
Die Parmakängurus zählen zu den kleineren Vertretern der Kängurus und werden daher auch Parmawallaby genannt, was „mittelgroß" bedeutet. Sie werden rund 40 bis 50 Zentimeter groß und drei bis sechs Kilogramm schwer. Die scheuen Springer sind dämmerungs- und nachtaktiv und ernähren sich von Gräsern und Kräutern. Parmakängurus galten bereits als ausgestorben, bevor sie in den 60er Jahren auf einer Insel vor Neuseeland wiederentdeckt wurden. Seitdem werden sie in Zoos erfolgreich gezüchtet und ihr Bestand gilt wieder als gesichert.
Foto Credits: Franz Wunsch









