Erdbeben in Chile: bisher über 300 Tote

Bei dem verheerenden Erdbeben der Stärke 8,8 sind gestern im südamerikanischen Staat Chile mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. Die befürchtete Riesenwelle im Pazifik blieb jedoch aus.
Das Tsnunami-Warnzentrum auf Hawaii hat mittlerweile fast alle Warnungen für den Pazifischen Raum aufgehoben. Nur für die Küsten Japans und Russlands bleibt sie aufrecht. 56.000 Menschen sind in Japan evakuiert worden. Die Strände sind leergefegt. In Chile selbst wird 24 Stunden nach der Katastrophe das Ausmaß sichtbar. Ganze Landstriche sind durch Flutwellen verwüstet worden. Mehr als 500.000 Häuser sind in den Städten Santiago und Conception schwer beschädigt. 200 Häftlinge haben das Beben genutzt und sind aus dem Gefängnis ausgebrochen. 400.000 Menschen dürften in Chile obdachlos sein.














