Umgestaltung des Westgürtels

Um den Westgürtel zu verschönern und wiederzubeleben gab es einen Studentenwettbewerb. Hier werden die vier Siegerprojekte vorgestellt.
Die Bemühungen, den Gürtel attraktiver zu gestalten, sollen auch in den kommenden Jahren weiter verfolgt werden. Bis 2013 sollen unter dem Titel "Gürtelfinale" eine Reihe von weiteren Projekten mit finanzieller Unterstützung durch EU-Mittel umgesetzt werden. Die Wiener Stadtplanung ist dabei besonders auf der Suche nach innovativen Ideen und kreativen Vorschlägen zur Förderung des Fußgängerverkehrs.
Studentenwettbewerb
Im Zuge dieser Suche wurde ein Studentenwettbewerb unter dem Titel "Go West" ausgelobt. 22 Beiträge von 39 StudentInnen der TU Wien, der Universität für Bodenkultur und der Kunst-Uni Linz wurden eingereicht, von einer ExpertInnenjury bewertet und letztendlich vier Siegerprojekte ermittelt. „Die prämierten Konzepte der StudentInnen werden nun weiter verfolgt", erläutert Stadtrat DI Rudi Schicker.
Die Siegerprojekte:
Konzept "Public Space Generator"

Das Konzept von Philipp Benisch sieht modulartige Stadtmöbel im Parkstreifen vor. Die Ausführungsvarianten reichen von Verweilplätzen mit Sitzgelegenheiten, kleinen, bepflanzten "grünen Lungen", Spielbereichen bis hin zu Punschhütte oder Würstelstand.
Konzept "StraßenZug"

Helena Mally, Sarah Neidhart und Martina Sattler gehen auf die beengte Raumsituation in den Gründerzeitvierteln im Bereich des Westgürtels ein. Durch klappbare Sitzelemente (zum Beispiel an Mauern) sollen neue Verweilorte geschaffen werden. Durch begleitende bauliche Maßnahmen wie Gehsteigverbreiterung soll unter anderem vor Schulen mehr Platz geschaffen werden.
Konzept "Follow the line"

Eine rote Linie ist das Leitmotiv des Gestaltungskonzeptes "Follow the line" von Sabine Papst und Julia Rode, das sich - die Bezirke beidseits des Gürtels verbindend - über den gesamten Korridor zieht. Die rote Linie ist frei für verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten, in die auch die FußgängerInnen zur Mitgestaltung einbezogen werden sollen.
Konzept "Water Connecting People"
Im Projekt von Benedikt Weingartner, Lisa Habenicht und Verena Pass (siehe großes Bild) wird Wasser als gestalterisches Element über das gesamte Bearbeitungsgebiet eingesetzt.
Informationen zu anderen Umgestaltungen bzw. Umbenennungen in Wien finden Sie hier: http://www.arabella.at/wien/magazin/arabellaaktuell/umbenennungen-in-wien/












