Ferrari Skandal

Spanier Fernando Alonso gewinnt Großen Preis von Deutschland nach umstrittener "Stallorder" - 100 000 Dollar Strafe.
Der Ferrari-Doppelsieg in Hockenheim löste nicht nur Empörung aus, er hat auch ein Nachspiel. Ferrari muss 100 000 Dollar (78500 Euro) Strafe zahlen und kommt vor’s Fia-Weltgericht. Vorwurf: Fairness-Verstoß. Gut möglich, dass die Roten Sieg und Punkte noch verlieren.
Was ist passiert?
Felipe Massa zieht beim Start an Pole-Mann Vettel und Ferrari-Teamkollege Alonso vorbei und fährt bis zur 49. Runde seinem ersten Saison-Sieg entgegen. Dann der Brems-Befehl. Sein Team funkte: „Alonso ist schneller. Kannst du das bestätigen?!“ (siehe Video). Massa gehorchte, ging auf der Geraden vom Gas. Alsono gewinnt somit das Rennen. „Ich habe eine Team-Order in einer solchen plumpen Form noch nie gesehen”, empörte sich Red Bull-Motorsportchef Dr. Helmut Marko.
Die Konsequenz?
Die FIA entschloss sich zu einer ersten Handlung, weil Stallorder seit dem Jahr 2002 verboten sind. Die 100.000 Dollar Geldstrafe (77.500 Euro), die Ferrari dafür kassierte, zahlt das Team aus der Portokassa. Der Fall wird aber auch noch vom Motorsport-Weltrat behandelt.












