Bewohnerparkplätze bald Realität?

Hallo!

In der heutigen Ausgabe der Wiener Zeitung habe ich etwas Interessantes gelesen. Seitens der Wiener Verkehrsstadträtin Vassilakou gibt es endlich Signale in Richtung
einer Schaffung von Bewohnerparkplätzen in Wien.

Wir in der Josefstadt fordern Anrainerparken schon seit langem. Im 8. Bezirk sind über 8.500 Autos zugelassen. Parkplätze haben wir in etwa 5.800 in unserem Bezirk. Dass diese Rechnung nicht aufgehen kann ist klar, stundenlanges Parkplatzsuchen die Folge.

Wir möchten in Zukunft Parkplätze in der Josefstadt für Josefstädter ParkpickerlbesitzerInnen reservieren. Denn wer teures Geld für ein Parkpickerl bezahlt sollte auch eine Leistung – nämlich einen Parkplatz – dafür erhalten!

Ich bin gespannt ob sich die Verkehrsstadträtin in dieser Frage durchsetzen wird.


Was meint Ihr dazu?

Eure Veronika

4 Kommentare

Sie sollten sich endlich durchsetzen - noch nie war die Parkplatzsituation in der unteren Josefstadt so schlecht wie seit Sie am Ruder sind. Ihre Wahlkampfversprechen waren doch ziemlich leer, muss ich leider feststellen.
Ich setze mich sehr für ein Vorantreiben des Konzepts der Bewohnerparkplätze ein. Eine Umsetzung ist aber nur gemeinsam mit der Stadt Wien möglich.
Darum begrüße ich es auch sehr, dass Vizebürgermeisterin Vassilakou für September die Vorlage eines rechtlichen Konzepts zur Umsetzung von Anrainerparken angekündigt hat. Ich freue mich, dass die Anliegen der Josefstadt damit ernst genommen werden und werde mich weiterhin für unser Vorhaben stark machen und die Gespräche nicht abreißen lassen.
Dazu passt aber überhaut nicht,daß die Parkplätze vor den Studentenwohnheimen in der
Pfeilgasse einer Grünanlage weichen sollen. Ca. 30!!! Parkplätze sollen weichen!!!
WO SOLLEN DANN DIE GANZEN AUTOS PARKEN???
So viel zur Parkplatzbeschaffung!
Es stimmt, dass vor dem Studentehwohnheim in der Pfeilgasse mehr Grünraum entstehen wird, Parkplätze gehen dadurch direkt vor dem Pfeilheim aber keine verloren. Und auch in der gesamten Pfeilgasse werden wesentlich weniger als 30 Parkplätze verloren gehen.
Im Sinne einer Interessensvertretung aller JosefstädterInnen muss sowohl darauf geachtet werden öffentlichen Raum attraktiv zu gestalten - so wie durch die Neugestaltung der Pfeilgasse - als auch ausreichend Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Und genau diesen Ausgleich strebe ich an.

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