2011 gibt es viel zu tun!
Veronika Mickel - 3. Feb, 14:38
Heute möchte ich mich dem Thema „öffentlicher Verkehr“ widmen:
- Linie 2: Nicht nur Josefstädter kennen das Problem: die Linie 2 kommt in sehr unregelmäßigen Abständen. Die lange Streckenführung – 12 km! – ist extrem störanfällig und die Wienerinnen und Wiener warten oft eine kleine Ewigkeit auf die nächste Straßenbahn.
Ich schlage daher folgendes Konzept vor: Jede zweite Straßenbahn soll in Zukunft von Ottakring bis zur Urania kurz geführt werden. Die Gleiskörper für die Umkehrschleife sind bereits vorhanden, eine Kurzstreckenführung wäre daher kein Problem!
- Sanierung U6 Station: Große Sorge macht mir im Moment die U6 Station Josefstädter Straße. Das denkmalgeschützte Gebäude verfällt, die Fassade bröckelt! – aber was machen die Wiener Linien? Anstatt eine Generalsanierung des Jugendstilgebäudes vorzunehmen rüsten sie es ein. Eine Einrüstung darf aber auf keinen Fall zu einem Dauerprovisorium werden!
Der Platz muss neu gestaltet werden! Was sind Eure Ideen dazu? Was ist Eure Meinung zum Thema öffentlicher Verkehr in der Josefstadt?
Eure Veronika




5 Kommentare
Wir wollen auch mehr ULFs für ältere Menschen und Familien!
Fährt der 2er auch in der Nacht und am Wochenende in der Nacht?
von josefstädter1080 am 03. Februar #
Soweit ich weiß fährt der 2er täglich bis viertel vor eins in der Nacht.
LG,
Veronika
von Veronika Mickel am 03. Februar #
von Michel am 03. Februar #
Anstelle des gefällten Baumes werden 2 Ersatzpflanzungen passieren. Denn für mich ist ganz klar, dass dort, wo ein Baum stand auch wieder ein Baum – in diesem Fall sogar 2 – gepflanzt werden muss.
von Veronika Mickel am 04. Februar #
Was die BürgerInneninitative wollte, war ein zweites unabhängiges Gutachten zum Zustand des Spitzahorns in der Buchfeldgasse. Der Baum sollte noch zusätzlich zum rein optischen Gutachtens des Baumschutzreferates (welche prinzipiell meiner Ansicht nach zu oberflächlich sind) auf Zugfestigkeit und Standfestigkeit überprüft werden. Das ist nicht passiert. Auch eine von Ihnen angekündigte BürgerInnenversammlung ist nicht passiert.
Jetzt ist der Baum weg und nach meiner ersten Begutachtung der Baumscheiben, war der Ahorn auch nicht so krank, wie behauptet. Er hätte aller Voraussicht nach der Überprüfung auf Standfestigkeit und Zugfestigkeit und nach Rückschnitt einzelner Äste durchaus noch Jahre bis Jahrzehnte stehen bleiben können. Dafür ist es jetzt aber zu spät. Leider!
Ach ja! Die sogenannten zwei Ersatzpflanzungen kommen nicht dort hin wo der alte Ahorn stand, sondern werden ganz hinten und viel zu nahe an der Hausmauer gepflanzt.
Auch wenn die neuen Bäumchen irgendwann groß werden, den einzigartigen Charakter den der alte Baum für die Buchfeldgasse hatte, werden diese an ihrem zukünftigen Standort auch nach über 50 Jahren nicht erreichen.
mfg
Doris Müller (Klubobfrau der Josefstädter Grünen)
von Doris Müller am 07. Februar #