Vosicky - in Farbe, und bunt!!

Nachdem Ihr mich ja normalerweise ja nur hört und nicht seht - böse Zungen sehen darin einen Vorteil, ich verstehe nicht warum - gibt's heute für die werte Blog-Leserschaft ein kleines Video. Der sehr geehrte Herr Richard Haderer hat sich die Mühe gemacht und ist zu uns ins AAKH gefahren um mich zu interviewen...und bei 2 Gläsern Wasser (Der Haderer is ein pflegeleichter Gast) ist folgendes - teils sinnbefreites - Video herausgekommen...

Schnee in Wien...und Wien im Schnee

Bevor ich hier auf die aktuellen Gegebenheiten eingehe, ein kurzer Rückblick auf 2011. Anfang Februar haben wir uns letztes Jahr überlegt welcher Schanigarten schon offen hat. 18°C Tageshöchstwerte. Da haben wir übrigens - also daran erinner ich mich zumindest - gejammert dass das doch kein Winter is! Und dieses Jahr? Alles anders...

Es ist Winter und es schneit! In Wien. Das merken wir an folgenden Parametern:
  • Es ist kalt. Gut, ich meine das könnte ja im Sommer auch passieren, aber weniger als -10°C is schon ziemlich grauslig. Vor allem wenn man wen wie ich in einer Wohnung wohnt die links, rechts, oben und unten von unbeheizten Wohnugen umgeben is, was eine Aufwachtemperatur von 16°C verursacht. Madame daheim streikt
  • Die Wiener, weltweit bekannt als die besten Autofahrer auf dem Erdball, vergessen wo das Gaspedal ist und schleichen mit geschätzten 8,3 km/h durch die Straßen auf denen rund 1,4cm Schnee liegt
  • Die "Zuagrasten" Autofahrer dürfen sich ihrer 2 Tage Ruhm sicher sein und prahlen vor uns Stadtmenschen mit dem Können, auch bei 8m Schneelage am Gürtel noch problemlos mit Sebastian Vettel mithalten zu können. Wir sollen uns doch bitte ned so anscheißen und das Auto stehn lassen, wenn wirs nicht können. (Was wir übrigens ohnehin tun, die "Zuagrasten" jedoch niemals - sie kennen öffentliche Verkehrsmittel ja nur von Erzählungen)
  • Die Wiener Linien erinnern sich, dass sie vielleicht doch eigentlich kein Bergbahnbetrieb sind und weisen uns minütlich auf die Witterung und die daraus resultierenden Probleme hin. Wieso allerdings unterirdisch fahrende U-Bahnen auch von der Witterung betroffen sind, wird uns auf ewig ein Rätsel bleiben
  • Die Bevölkerung dieser Stadt kramt die Moon-Boots aus den 80ern aus dem Keller und macht somit dem Ruf Wiens als Anti-Mode Metropole alle Ehre
Zusammengefasst lässt sich sagen: Keiner braucht den Winter in der Stadt. Aber irgendwie is er doch lustig. So gesehen aus der warmen Stube durchs Fenster. Im Urlaub. Ohne rausgehen zu müssen.

Live spürt man mehr

Willkommen liebe Blog-Leser...spät, aber doch der erste Beitrag 2012...und dann gleich SO einer!

Es geht um Konzerte. Aber nicht um irgendwelche Konzerte, sondern um DIE Konzerte! Die, an die wir uns Jahre bis Jahrzehnte erinnern und die einfach nicht zu wiederholen sind.

DAS waren meine Top 3:
  1. 2. Juni 1993 im (damals noch) Praterstadion: Guns n' Roses. Bei November Rain hat es zu regnen begonnen...unglaubliche Show :-)
  2. 23. Mai 1996 am Rathausplatz: Herbert Grönemeyer. Bochum hat er plötzlich vom Burgtheater gesungen
  3. 5. Juli 1999 in der Libro Halle am Messegelände: B.B. King. Einfach einer der besten Gitarristen der Welt
Und dann gibts noch die Konzerte, bei denen ich gerne dabei gewesen wäre...
  1. 12. Juli 1986 im Wembley Stadion/London: Queen
  2. 27. März 1987 ein Dach mitten in L.A.: U2 - Where the Streets have no name
  3. 30. Jänner 1969 ein Dach mitten in London: The Beatles
Aber genau dafür gibts ja Youtube :-)

Viel Spaß!

Heute in 11 Monaten und 29 Tagen...

...ist wieder Weihnachten!! Also eigentlich wärs ja langsam Zeit dass die Geschäfte die Adventkalender und Weihnachtsschmuck Angebote in die Auslagen stellen, oder?

Nein, also Spaß beiseite, Weihnachten 2011 ist vorbei. Die Zeit der Gutscheine und Umtauschgeschäfte ist angebrochen, Ebay ist überlastet und was am allerschlimmsten ist: Niemand spielt mehr Weihnachtslieder!

Sollen wir noch was spielen? Wenn ja, WAS?

Singen oder singen lassen?

Die Familie Vosicky singt zu Weihnachten...

Papa: Brummt mit Videokamera in der Hand mit
Mama: Singt grundsätzlich die zweite Stimme, auch wenns keine gibt
Schwester: Singt laut und lächelt gönnerhaft
Bruder: Singt ziemlich richtig
Ich: Versuche wie mein Bruder zu sein

Es ist ein Gefüge das sich eigentlich sehr schön anhört...für Familienmitglieder. Objektiv gesehen stehen wir den Flying Pickets doch noch ein bisschen nach. Aber trotzdem...

JEDER noch so miese Gesang ist besser als einfach Weihnachtslieder von CD spielen zu lassen. Nur damit das einmal gesagt ist. Singt!

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten allen Wien-Live Hörern!

Bernhard Vosicky

Das Christkind hat ein Marketingproblem

Damit gleich zu Beginn eine Sache geklärt ist: Ich steh aufs Christkind. ES bringt die Geschenke, es ist cool, es gibts länger als den Weihnachtsmann, es hat kein Problem mit Übergewicht und es hat - im Gegensatz zu dem Herrn in rot - eine blühende Zukunft vor sich.

ABER: Das Christkind hat ein eindeutiges Marketingproblem! Ich habe einmal eine rein subjektive Gegenüberstellung der beiden Weihnachtsprotagonisten erstellt und folgendes ist dabei herausgekommen.

  1. Das Christkind ist zu wenig personifizierbar! Beim Weihnachtsmann kennt jeder den dicken Bauch, die Mütze, den Bart, etc...und beim Christkind? Blonde Locken und ein weißes Gewand? 1:0 für den roten Mann
  2. Das Christkind macht kein authentisches Geräusch! Der Weihnachtsmann mit seinen Schellen und dem Ho, Ho, Ho - DAS ist Wiedererkennungswert pur! Beim Christkind?? Ein Glöckchen...SEHR kreativ! Da komm ich mir vor wie bei der Wandlung in der Messe 2:0
  3. Das Christkind ist geschlechtslos! Der Weihnachtsmann ist ein alter, dicker Mann. Ein Vertreter des weltweiten Patriarchats, ein gstandener Packlträger. Das Christkind?? Es ist ein KIND! Es wird als Mädchen verkauft, obwohl es rein theologisch gesehen ein Bub sein müsste...soll das mal einer verstehen 3:0
  4. Das Christkind ist schwer greifbar! Der Weihnachtsmann hat 12 Rentiere! Das ist aus ökologischer Sicht sehr lobenswert. Er hat eine Kutsche - zugegeben - ohne Dach und Standheizung, aber so fett wie der ist, macht das sicher nix aus. Das Christkind? Ein Dilemma!! Kann es fliegen? Fährt es mit den Öffis? Hat es gar einen Toyota Prius mit Hybridantrieb? Niemand weiss es! 4:0
  5. Und zu guter letzt: Der Weihnachtsmann hat Tiere! Wir alle lieben Tiere, vor allem welche die so ähnlich aussehen wie Bambi. Das Christkind? Kann gerade einmal mit pränatalen Erfahrungen mit Ochs und Eselein auftrumpfen. Tiere, die Kinder aus Mitteleuropa vielleicht am ehesten noch von Salami und Suppe kennen. 5:0
Also: Hier ist die katholische Kirche in die Pflicht zu nehmen! Tuts was, dass das Christkind ein bissl mehr Chancen hat! Es würde uns allen - vor allem den Konsumenten von Radiowerbung und Weihnachtsliedern - gut tun, würde das penetrante "Ho, Ho ,Ho!!" seinen Siegeszug abbrechen müssen weil ein (z.B.:) "Jippieaiyeah!!" vom Christkind aus den Radioboxen klingt!

Bitte, Danke! In diesem Sinne:

SUV - sehr unnötiges Vehikel

Bevor jetzt die 3 Buchstaben Abkürzungsexperten gleich mal mit der "Das stimmt so nicht!!" Keule kommen...ich bin mir schon bewusst dass SUV für Sports-Utility-Vehicle steht...die Überschrift war meine erste freie Assoziation zu dem Thema.

Wafür bitte braucht man in Wien so ein Riesending? Folgende Gründe sind mir eingefallen:
  • Man ist grundsätzlich böse und will - nach Möglichkeit - für die restlichen Autofahrer die Parkplätze zu einem noch kostbareren Gut machen, als sie es ohnehin schon sind
  • Man hat zuviel Geld und indirekt proportional dazu zu wenig Hirn
  • Man will zeigen was man hat - oder nicht hat. Stichwort Kompensation.
  • Man lebt nach dem "Jetzt erst Recht" (oder auch österreichischen Trotz-) Prinzip und legt sich in Zeiten von astronomischen Spritpreisen einen Wagen zu der auch gut saufen kann.
  • Man will als kleiner Mann, der wir ja alle sind, Parkpickerl, Vignette und ähnliche Autofahrerschikanen dann wenigstens alles gscheit ausnützen. Also so wie bei einem sündteuren Eat-what-you-can Buffet 15 volle Teller nehmen und überall nur kosten
Aus. Mehr fällt mir dazu nicht ein. Denkansätze?

Ins Glück gestiegen...

...da hab ich mich ohnehin schon oft gefragt woher der Ausdruck kommt. "Ins Glück steigen" - also ein Synonym dafür, dass man in einen mordsmäßigen Hundsdreck reingetreten is, sich anschließend ein "Na geh, scheiße..." auch in Gegenwart von Kindern nicht verkneifen kann und den restlichen Fußweg damit verbringt, seine Sohlen an jeder auch nur irgendwie attraktiven Kante abzuscheren...schrecklich.
Aber es gibt offenbar tatsächlich Menschen die denken dass das Glück bringt. Genau die darf ich jetzt herzlich zu einer Bezirksführung durch Wien Margareten einladen...jede Menge Glück im Preis inbegriffen. So viel Glück dass der 5fach Jackpotgewinner von vor ein paar Wochen seine Villa auf Mauritius verkauft und in den 5. Bezirk zieht...

Wie kann man denn eigentlich nur sooo ein Ungustl sein? Dass man seinen Hund auf die Straße machen lässt und das dann nicht wegräumt!!! Ich kann das einfach nicht verstehen...häufigstes Gegenargument der Unverbesserlichen: "Na ich zahl ja eh Hundesteuer!!" Genau...weil um die lächerlichen 43€ pro Jahr (!) sich irgendwer hinstellen würde, der den Dreck wegräumt den ein Hund pro Jahr verursacht...Ein Witz. Und der noch größere Witz: Allein die Ankündigung, dass die Hundesteuer ab 2012 73€ ausmachen wird veranlasst offenbar noch mehr Hundehalter, einfach draufzusch**** den Sch****dreck ihres Hundes wegzuräumen. Ignorant und ekelhaft, so was.

Danke, fertig ausgekotzt.

Bernhard Vosicky (im Übrigen mit 2 Hunden aufgewachsen und nach wie vor Hundefan)

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