Aktuelles vom 10.05.2012

Österreich
Bundeskanzler Faymann hat heute zur Eröffnung der Volkswirtschaftlichen Tagung der Nationalbank dramatisch über die (nicht vorhandenen) Perspektiven für viele junge Menschen gesprochen. Man müsse in Europa gegen die Jugendarbeitslosigkeit kämpfen. Man müsse Wachstum schaffen. Dies ist ein wahres Wort. Nur sehe ich leider, dass dies nicht mit den richtigen Mitteln versucht wird. Man müsste die Banken-Stützung aufgeben, ebenso die Umverteilung vom Einkommen des Mittelstandes hin zu den Großkonzernen stoppen. Weiters wäre ein ganz wichtiger Punkt den Regierungs- und Verwaltungsapparat rasch und rigoros, in der EU un in den einzelnen Ländern, um 50% reduzieren. Leider sehe ich keinen Politiker, welcher die Kraft und Macht hat, dies durchzusetzen.

Frankreich
In Frankreich hat nun ein relativ regierungs-unerfahrener Mann - Hollande - das Sagen. Er "muss" der Bevölkerung signalisieren, dass es ihr bei ihm besser gehen wird als unter Sarkozy. Dies wird kurzfristig durch das Drucken von mehr Geld und neuen Schulden erreichbar scheinen. Das Verhältnis zu Deutschland wird immer unterkühlter. Ich schätze die EU wird bis Jahresende erkennen, dass dies ein weiterer Schritt in Richtung der Auflösung der jetzigen Form bedeutet.

Griechenland
Griechenland wird, obwohl keine funktionsfähige Regierung besteht, einen Teil des zugesagten EU-Geldes, vorläufig 4,2 Milliarden Euro, bekommen. Die von Österreich außerhalb dieses Vertrags gegebenen 1,56 Milliarden Euro sehe ich als verloren. Eine weitere Milliarde, die von der EU zugesagt wurde, wird auch noch bezahlt. Danach erwarte ich eine Staatspleite/ einen Crash. Dies ist für Griechenland dann auch das Ende des Euros. Weiters sehe ich keine Regierungsbildung und deshalb Neuwahlen, die aber leider auch nicht die nötigen Mehrheiten und Klärungen bringen werden.

Spanien
In Spanien demonstrieren die Studierenden gegen die Kürzungen im Bildungswesen. Die Regierung will 27,3 Milliarden Euro einsparen. Man wird ihnen Kleinigkeiten versprechen, eine Durchsetzung ihrer Anliegen sehe ich jedoch nicht. Es werden sich bald noch mehr Proteste, vor allem wegen Arbeitslosigkeit und Verminderung von Einommen und Verarmung der Bevölkerung, zeigen. Spanien wird sich aber außerstande sehen wirksame Gegenmittel zu ergreifen.

Aktuelles vom 03.05.2012

Umwelt
Wir freuen uns im Moment über den Vor-Sommer und sehen die Klimaerwärmung meist mit Abstand. Ein medienwirksamer "Wissenschaftler" sagte mir, er freue sich, wenn es im Wein- bzw. Mühlviertel künftig zwei Ernten im Jahr geben werde. Derlei Aussagen sind wohl nicht ernst zu nehmen, bedenkt man die globalen Folgen. Millionen Menschen in anderen Teilen der Welt würden aufgrund dieser Wetter-Entwicklung unter massiver Trockenheit, Dürre und Wassermangel leiden. Dabei wird es sich wohl noch um das kleinere Übel handeln.
Wenn die Menschen den Kohlendyoxidausstoß weiter so voran treiben, sehe ich die größte Gefahr darin, dass jetzt in der Tiefe dauergefrorene Gebiete (wie die Poole) auftauen, und anschließend Gase wie Methan in großen Mengen abgeben könnten. Auch das Methan-Hydrat in großen Meerestiefen taut dann durch die Meereserwärmung auf. Giftige Dämpfe/ Gase vernichten das Leben im Meer und den nötigen Sauerstoffaustausch mit der Luft. Eine Menschen- und Säugetier-feindliche Umwelt wäre die Folge. Es ist 5 vor 12!

Wahlen in Frankreich
Bei der Wahl in Frankreich erwarte ich den Sieg von Hollande. Ich schätze auf einen klaren Vorsprung von 4-5% auf Sarkozy. Rechtsgerichtete werden dem Aufruf ihres Parteivorsitzenden Le Pen folgen und zu 70% mit "weiß" stimmen.

London
London, die größte Stadt Europas, wählt einen neuen Bürgermeister. Der konservative Amtsinhaber Boris Johnson wird von Ken Livingstone und 5 weiteren Bewerbern herqausgefordert.
Ich sehe ein knappes Ergebnis Johnson - Livingstone. Die Umfragen gehen eher von einem Johnson Sieg aus. Ich würde aber Livingstone einen knappen Sieg zutrauen.

Aktuelles vom 26. April 2012

Sparmaßnahmen im Spitalswesen
Im Spitalswesen möchte man durch Zusammenarbeit wesentliche Einsparungen erreichen. Ich sehe das wohl als Zwischenlösung, schlussendlich sehe ich aber starke Zentrierungen und eine Umfunktionierung von kleineren Häusern in eine Art Pflegeheim oder Ähnlichem.

Grenzkontrollen in der EU
Innenministerin Mikl- Leitner unterstützt den deutsch- französischen Vorschlag zu Schengen. Es gehe um anlassbezogene Grenzkontrollen. Ich sehe jedoch nicht, dass die Mehrheit der EU Länder die verstärkten Grenzkontrollen beschließen wird, da dies nicht in ihrem Interesse liegt. Die reicheren West- Länder werden sich mit immer mehr werdenden anlassbezogenen Kontrollen helfen.

Regenwaldrodungen in Brasilien
In Brasilien weicht das Parlament nach einer hitzigen Debatte die Regenwald Schutz- Bestimmungen weiter auf. Die Präsidentin war dagegen, konnte sich jedoch nicht gegen die reiche Agrar Lobby durchsetzen. Man macht der Präsidentin Druck den Vertrag zu unterschreiben, ich sehe jedoch, dass sie sich weigern wird. Die Lobbyisten werden aber leider Auswege suchen und finden oder notfalls wieder illegal roden. Dies ist ein weiterer weltweit schwerer Schlag punkto globale Erwärmung und Klimaschutz.

Tschernobyl und die Atomkraft heute
Tschernobyl bekommt eine neue Schutzhülle, die bis 2015 fertiggestellt sein soll und Sicherheit für die nächsten 100 Jahre bieten. Und dann … ? Ich sehe, dass es, wenn wir wie bisher weiter leben, ab 2350 sehr bedenklich für die Menschheit werden wird. Die Erde wird allerdings weiter existieren, mit oder ohne uns.

Banken und ihre Schulden
Der Chef der Bankenhilfe Liebscher glaubt nicht, dass der Staat in den nächsten Jahren von der teilverstaatlichten Volksbank Geld zurückbekommt. Auch Kommunalkredit und Kärntner Hypo seien ähnlich einzustufen. Ich sehe aber dass auch noch andere Banken Schwäche zeigen und Hilfe beanspruchen werden. Bankenrettungen durch den Staat sind Hilfe auf Zeit, da die Schulden schlussendlich erst den einzelnen BürgerInnen und SteuerzahlerInnen treffen.

Aktuelles vom 19. April 2012

Indien verfügt über Atomwaffe
Indien testete erfolgreich eine atomwaffenfähige Interkontinental- Rakete. Mit über 6000km Reichweite (damit könnte die Rakete etwa Europa erreichen) reiht sich Indien nun in die Atomwaffen- Liga ein. Dies hat sicher nicht nur Vorteile, weil dadurch auch durchaus WEST-FEINDLICHE Länder auf das gleiche Recht pochen werden. Probleme aus dieser Richtung sind zu erwarten.

Sparpaket
Die ersten Straffungen, die jetzt in Österreich zwecks Kostenersparnis in Angriff genommen werden sind erst einmal Bezirks-Zusammenlegungen, der Personalabbau wird eher langsam erfolgen. Die größeren Einsparungen auf höheren und teureren Ebenen sind erst in einigen Jahren, quasi wenn es finanziell absolut nicht mehr anders geht, zu erwarten.

Öl
Die Ölkonzerne waren 2011 Bestverdiener (Esso: 41,4 Mrd. Dollar, Gazprom: 31,7 Mrd. Dollar). Die Menschen wollen sich das immer teurer werdende Öl nicht gefallen lassen. Solange die Politik an den Mineralölsteuern bestens mitverdient, lässt man die Konzerne jedoch weitermachen. Problemlösungen wie Photovoltaik, Solar und Wind Energie werden kaum gefördert, teilweise eher behindert. Erst wenn die Menschen wirklich aufstehen und streiken oder protestieren wird die Politik handeln.
Dies ist dann auch der erste echte Erfolg für eine Erholung der Umwelt.

Eingetroffen Vorhersagen
Die Aua ging wie vorhergesagt zu Tyrolean KV über.
Das Beben in Chile ist leider auch schon eingetreten, unglücklicherweise ist die Gefahr auch in naher Zukunft dort noch nicht ausgestanden.
Diplomatenpass Gesetz wie prophezeit – wird nicht so schnell und scharf durchgeführt

Aktuelles vom 12. April 2012

Sumatra
Ein Erdbeben der Stärke 8,2 erschütterte gestern Indonesien und forderte 5 Tote, mit weiteren wird noch gerechnet.
Die Erde kommt nicht zur Ruhe. Das nächste Beben mit Stärke 6,5 war heute nach einem von 7,4 auf der Richterskala im März, wie auch vorhergesagt, in Mexico. Die nächsten großen Erd-Unruhen erwarte ich in Süd Amerika im Bereich Peru und Chile.
In der Gegend rund um Australien erwarte ich ein Seebeben und es herrscht auch Tsunami Gefahr.
Entsprechende Vorkehrungen wären ratsam.

Unruhen
Ab Sommer erwarte ich große neue Unruhen: Rezession in den USA und Verlust von Dollar Werten, speziell am Bank-Sektor drohen auch weltweit neue, große Probleme. Euro und Yuan grenzen sich immer mehr vom Dollar ab, China wird Dollars auf den Markt werfen und ihn damit schwächen.
Es gibt noch einige Versuche das alte Werte System zu halten, doch wird für den normalen Bürger immer ersichtlicher, dass die Lösung des Problems nicht mehr im HALTEN sondern im ÄNDERN liegt. Vorsicht ist bei überteuerten Immobilien angesagt, der Preis wird sich bald normalisieren.

Arbeitslosigkeit
Jeder zweite Grieche ist ohne Job, besonders betroffen ist die junge Generation. Das sind doppelt so viele wie vor 3 Jahren. Die Arbeitslosigkeit stieg auf 21,8%, zweimal so hoch wie in der restlichen EU, nur in Spanien ist die Situation in dieser Hinsicht noch angespannter, die Arbeitslosenquote liegt dort bei fast 23%.
Arbeitslosigkeit war immer schon der Zündstoff für Rebellion. Deshalb erwarte ich auch ab Sommer oder spätestens Herbst große Probleme und Unruhen in diesen Ländern

Arktis
In der Arktis gibt es speziell im russischen Bereich bald ein Problem: Es wird wegen neuen Schifffahrtsrouten und Öl- Vorkommen zu Interessenskonflikten mit anderen Ländern kommen.
Durch das Abtauen des Pols erwartet man sich neue, lukrative Möglichkeiten. Auf die Umwelt nimmt man aus Profit-Denken kaum Rücksicht.
Die Aktionen, die in dieser Hinsicht gestartet werden, haben eher kosmetischen Charakter, um die Umweltschützer zu beruhigen.

Aktuelles vom 5. April 2012

Euro
Es wird in Finanz Kreisen gemunkelt, dass in Deutschland eine neue Deutsche Mark bereits heimlich gedruckt wird. Ich würde dies von meiner Wahrnehmung her durchaus bestätigen.
Dass dies offiziell bekannt wird, bzw. die Deutschen aus dem Euro aussteigen, würde ich zwischen Sommer und Jahresende 2012 erwarten.
Wenn Deutschland aussteigt, wird Österreich bald folgen, allerdings werden bei uns im Land noch keinerlei Vorbereitungen getroffen und der Umstieg bringt daher etwas mehr Probleme mit sich.

Kyoto Abkommen
Österreich kauft sich von Kyoto frei.
Österreich steigt aus dem Abkommen nicht aus. Unser CO2 Ausstoß ist um 32. Mrd. Tonnen höher als vereinbart. Die Strafzahlungen wären 600 Mio. € hoch.
Statt der Strafe kauft Österreich nun in Osteuropa um 160 Mio. € Emissionszertifikate. Diese sind derzeit mit je 5€/Tonne billig zu haben sagt man, vor einem Jahr kosteten sie noch 15€.
Wenn man aber bedenkt, dass Solar Firmen etc. dringendst Förderungen im Land brauchen würden, wird man über kurz oder lang sehr wohl darüber nachdenken, die Mio. anders zu verwenden.

Steuerabkommen mit der Schweiz
Es gibt ein Deutsch- Schweizer Steuerabkommen.
2013 soll die Pauschalbesteuerung von deutschen Vermögen in der Schweiz mit bis zu 41% versteuert werden.
Österreich strebt ein ähnliches Abkommen an.
Die Schweiz wird dann für viele Europäer die Geldanlage Attraktivität verlieren und enorme Geld Abflüsse verzeichnen müssen.
Viele werden in weiter entfernte Steuer- Paradiese flüchten.
Günstig wirkt sich die Entwicklung für SFr Kredit Besitzer aus, da der SFr durch diese Entwicklung eher abschwächen wird.

Aktuelles vom 29.03.2012

Vorratsdatenspeicherung
Ab 1. April tritt in Österreich die umstrittene Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Die Polizei erwartet sich dadurch Rückschlüsse für Ermittlungen. Dies stellt sicher eine gewisse Gefahr für das Menschenrecht des Einzelnen dar. Wir werden immer gläsener und total überwacht. Nicht zuletzt deswegen nennen viele diese Methode EU/UdSSR. Es sind Proteste zu erwarten, die aber kaum Wirksamkeit haben werden.

Wetter
Der Vorfrühling bleibt nicht, der April wird weit kühler. Sogar etwas Schnee ist im April noch zu erwarten.

Italien
In Italien plant das italienische Kabinett einen Gesetzesentwurf mit welchem Bürgern und Bürgerinnen geholfen werden kann, wenn sie infolge der derzeitigen Krise ihre Schulden nicht zurückzahlen können. Es soll die Möglichkeit bestehen die Wohnung zu behalten und den Zugang zu weiteren oder neuen Finanzierungen zu bekommen, und damit nicht alles an die Bank zu verlieren.
So wie ich es sehe, wird es ähnliche Bestimmungen auch bald in anderen EU-Ländern geben, da man sonst schlussendlich zu viele leere Wohnungen, keine Käufer und Käuferinnen und einen Preisverfall am Realitäten-Markt befürchten müsste.

Wirtschaftswachstum
Das Wirtschaftswachstum bleibt 2012 niedrig, es soll aber - nach Meinung von Wirtschaftsforschern - ein Aufschwung kommen. Ich persönlich sehe es so, dass, wenn beim Normal-Bürger und in der Mittelschicht immer weniger Geld für den Konsum verbleibt, was bei der jetzigen Gebarung der Fall ist, wird das Wirtschaftswachstum 2013 nicht steigen. Unter diesen Umständen wird eher mit drastischen Einbußen zu rechnen sein.

Euro-Krise
Griechenland ist nach Einschätzung des EU-Vertreters in der interantionalen Troika trotz Hilfen nicht über den Berg. Die Krise könne noch immer aus dem Ruder laufen. Ich sehe auch, dass dies der Fall sein wird.
Die nächsten Probleme mit Portugal und Irland, in weiterer Folge auch Spanien, kommen dazu, und dann wird es für den Euro eng. Im Sommer sehe ich starke Gefahren, zu Jahresende keine Hoffnung mehr für die jetzige Euro-Finanz-Gebarung.

Aktuelles vom 22.03.2012

Toulouse-Attentat
Der Attentäter von Toulouse Mohammed Merah war kein Einzeltäter. Es gibt Verbindungen und Finanzierungen, welche ich aus Richtung Al Kaida sehe. Ich sehe leider, dass das Problem mit dem Tod des Attentäters nicht gelöst wurde. Leider sehe ich weitere Anschläge aus diesen Kreisen, und zwar nicht nur auf Frankreich bezogen, sondern Europaweit. Besonders Deutschland und England sehe ich gefährdet.

Schuldenkrise
Portugals Schuldenprobleme haben sich seit dem Vorjahr verdreifacht. Der EU-Rettungsschirm muss wieder aufgespannt werden und zwar ziemlich bald. Auch Irland wird wieder um Hilfe anfragen. Italien und Belgien kämpfen enorm mit ihren Schuldenbergen, schaffen es aber noch ohne EU-Hilfe. Die EU-Schuldenkrise ist jedenfalls nicht im Griff, die Probleme gehen weiter.

Ungarn
Die EU klagt Ungarn wegen Sondersteuern. Diese Behandlung ist nicht gerecht. Griechenland legt man höhere Steuern nahe, die Ungarn will man deswegen klagen. Schlußendlich lässt sich Ungarn nicht wirklich beeinflussen.

Politikfrust
Der frühere EU Kommisar Franz Fischler sagt, dass offenbar immer weniger Leute (Politiker und Politikerinnen) die Fachkompetenz hätten eine Regierung konstruktiv anzuführen. Dies entsprcht genau der Entwicklung, welche ich sehe.
Die Bürger und Bürgerinnen werden Parteien von Unten aus dem Volk - ähnlich der Privaten Partei in Deutschland - aus der unzufriedenen Masse heraus bilden. Ein weiterer Teil wird sich der FPÖ aus Protest gegen Bestehendes anschließen.

Syrien
In Syrien wird die Lage für den Assad-Clan kritisch. Immer mehr ehemalige Unterstützer-Länder wenden sich ab. Die Mutter von Assad drängt darauf, das Land zu verlassen. Assad will aber bis etwa Sommer noch die Stellung halten. Bis spätestens Herbst wird für ihn die Lage aber kritisch und er wird zu Konsequenzen gezwungen.

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