Benjamin Karl brettert in La Molina zum Sieg

Der 25-jährige Niederösterreicher hat am Mittwoch im spanischen La Molina triumphiert und im Parallel-Riesentorlauf Gold geholt. Damit hat er nun seinen zweiten Weltmeistertitel in der Tasche.
„Ich wollte diesen WM-Titel unbedingt gewinnen, und jetzt stehe ich tatsächlich mit der Goldmedaille da“, sagte Benjamin Karl nach seinem Triumph. „Es ist ein unbeschreibliches Glücksgefühl, wieder Weltmeister geworden zu sein. Das ist eine total geile Sache.“ Das Rennen habe er genossen. „Es hat richtig Spaß gemacht. Jetzt gehe ich natürlich auch voller Selbstvertrauen in die Titelverteidigung im Parallelslalom.“
Podcast anhören
Als Dritter der Qualifikation ließ der Wilhelmsburger ab dem Achtelfinale den Italiener Christoph Mick, den Salzburger Anton Unterkofler und den Italiener Roland Fischnaller über je zwei Läufe um weit mehr als eine Sekunde hinter sich, ehe er es im Titel-Duell mit dem slowenischen Qualifikationsschnellsten Rok Marguc zu tun bekam.
Im ersten Lauf hatte der abermals mit goldenen Handschuhen angetretene Karl seinem Kontrahenten bereits 1,01 Sekunden abgenommen. Diesen Vorsprung ließ sich das ÖSV-Ass nicht mehr nehmen. Damit hat der Weltcup-Gesamtsieger sein größtes Saisonziel erreicht, denn dieses Gold fehlte ihm noch. Vor zwei Jahren in Gangwon (Südkorea) hatte sich der Sieger von zehn Weltcup-Rennen den Titel im Slalom gesichert. Im vergangenen Winter ließ der 25-Jährige in Vancouver Olympia-Silber folgen.
Am Freitag folgt der Parallel-Slalom. Auch in diesem hat Karl als Titelverteidiger berechtigte Medaillenhoffnungen.










