Comeback-CD von Sade - Soldier Of Love

6 Alben in 25 Jahren Karriere ist nicht viel, aber die britische Band Sade bringt mit dem neuen Album "Soldier Of Love" wieder Musik allererster Sahne.
Allein zwischen ihrem letzten Werk „Lover's Rock" und dem neuen Longplayer liegt eine Pause von zehn Jahren. Doch für Sängerin und Frontfrau Sade Adu steht Integrität und Authentizität hinsichtlich Songwriting über allem: „Ich mache nur dann eine Platte, wenn ich denke, dass ich etwas zu sagen habe. Ich habe kein Interesse, Musik zu veröffentlichen, nur um etwas zu haben, das ich verkaufen kann. Sade ist keine Marke."
Ehrgeiziges Projekt von Ausnahmemusikern
In einer Serie von vierzehntägigen Sessions in den „Real World Studios" entstand das Material für ein neues Album, von dem alle vier Musiker sofort das Gefühl hatten, es sei ihr bislang ehrgeizigstes. Mit den neuen Songs entfernten sich Sade dabei merklich vom Downtempo-Soul-Flair des Vorgänger-Albums und präsentieren sich wesentlich vielseitiger als je zuvor.
Soft, hymnisch und ein Schuss Reggae-Feeling
So klingt die Band bei einigen Songs etwa wie zu ihren Anfangszeiten, z.B. wenn Matthewman bei „In Another Time" das ganz softe Saxophon auspackt oder aber beim hymnischen „Long Hard Road". Mit dem ebenso überschwänglichen wie eigenwilligen Reggae-Track „Babyfather" und dem hochdramatischen Albumopener „The Moon And The Sky" betreten Sade hingegen neues musikalisches Territorium.
Viel Platz für Privates
In den vergangenen zwanzig Jahren hatte die Sängerin dem Privatleben stets den Vorzug gegenüber dem Beruflichen gegeben. „Man kann sich als Künstler nur weiter entwickeln, wenn man sich selbst die Gelegenheit gibt, als Mensch zu reifen", erklärt Sade. „Wir sind mittlerweile alle Eltern, unsere Leben gingen weiter. Ich hätte ‚Soldier Of Love' nicht früher machen können als jetzt. Und auch wenn die Wartezeit für die Fans unglaublich lang war, was mir sehr leid tut, so bin ich doch sehr stolz auf das Album."













