Die Armut in Niederösterreich nimmt zu

170.000 Menschen sind armutsgefährdet. Die Kluft zwischen arm und reich wächst massiv.
170.000 Niederösterreicher gelten als armutsgefährdet. Davon leben 67.000 Menschen in Armut trotz Arbeit. Grund ist das schwache Einkommen. Wer in Österreich von weniger als 60% des Bruttomedianeinkommens leben muss, gilt als armutsgefährdet. Für eine Einzelperson liegt diese Armutsgefährdungsschwelle bei 951 Euro im Monat oder 11.406 Euro pro Jahr. Die durchschnittliche Armutsgefährdungsquote in Niederösterreich liegt im Jahr 2008 bei 11%.
Erwerbstätigkeit schützt immer weniger vor Armut und Armutsgefährdung. Aber auch Pensionisten sind nicht davor geschützt. 11% aller Pensionsten in Niederösterreich sind auf Ausgleichszulage angewiesen. Betroffen sind 41.900 Personen.
Landesrätin Karin Scheele möchte künftig mehr Bewusstsein für das Problem schaffen. "Besonderes jetzt am Anfang des europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung muss ein deutliches Signal gesetzt werden. Armut findet nicht weit weg statt, sondern hier."











