Ihre Sorgen möchten wir haben...
Bernhard Vosicky - 28. Jul, 09:33
Stein des Anstoßes ist die Aufregung um eine aktuelle Werbung der Brauerei Hirter, die mit einem alko-erotischen Sujet versucht, die 3 "Fasstypen" dunkel, rot und blond, an den Mann und die Frau zu bringen. Jedem "Fasstyp" ist ein - Bier- und Haarfarbenkonformes - Model zugeordnet. Um es zu verbildlichen...DAS ist das Problem:

Und damit solche Dinge NIE, NIE, NIE wieder passieren, setzt sich Frauenstadträtin Sandra Frauenberger dagegen ein...und bittet um Mithilfe der (weiblichen) Bevölkerung Man (Frau) soll Musterbriefe an betroffene Unternehmen senden. Folgender Inhalt ist (auszugsweise) enthalten...
"Ich beanstande die unten beschriebene (und oben sichtbare; Anm. d, Verf.) Werbemaßnahme, da sie meiner Ansicht nach frauendiskriminierend bzw. sexistisch ist. Sie widerspricht sowohl den Menschenrechten von Frauen als auch den Bestimmungen des Selbstbeschränkungskodex des Österreichischen Werberats" und weiter "Das dadurch vermittelte Frauenbild hat verheerende Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft und verletzt mich in meiner persönlichen Würde."
Folgende Fragen fallen mir - ganz spontan - dazu ein:
- Ich habe mir wirklich die Mühe gemacht, mir die "allgemeine Erklärung der Menschenrechte" durchzulesen. Ich bin zu keinem Widerspruch in Sachen Hirter Bier Werbung gekommen...Könnte mich jemand aufklären?
- Ist wirklich so eine Art Werbung schuld, dass Frauen in zu vielen Bereichen des täglichen Lebens nicht auf der selben Stufe stehen wie manche Männer?
- Sehr weit hergeholt: Ist nicht die Werbung mit gutaussehenden Frauen ein Zeichen dafür, dass mit der Tatsache "Ich bin eine Frau" offenbar mehr Kunden angelockt werden können als mit "Ich bin ein Mann"? Nackte, Bierhaltende Männer sind mir von keinem Brauerei-Sujet in Erinnerung geblieben.
- Spinne ich jetzt obige Frage noch einen Schritt weiter, so könnte die Tatsache "Frau zu sein" doch auch ein Vorteil sein, in so mancher Hinsicht






