Helfen Sie Ute Bock
Daniela Soykan - 15. Feb, 17:58

Ute Bock, Fotografin: Lea Friessner
Als Leiterin des Gesellenheim Zohmanngasse im 10. Bezirk wurden Ute Bock Jahre lang alle ausländischen Jugenlichen aus Flüchtlingsfamilien geschickt die überall anders abgewiesen wurden. 1999 wurde das Heim wegen Verdacht auf Drogenhandel geschlossen und Ute Bock wegen Bandenbildung angezeigt und vom Dienst suspendiert. Die Anzeige wurde allerdings fallengelassen und die Suspendierung aufgehoben und so durfte Ute Bock weiterhin afrikanische AsylwerberInnen in ihrem Heim unterbringen. Sie organisierte weiters private Wohngemeinschaften die sie selbst finanzierte und in ihrer Freizeit betreute und noch heute betreut.
Für ihr soziales Engagement wurde sie bereits mit dem UNHCR-Flüchtlingspreis (2000), dem Bruno Kreisky-Preis für Menschenrechte (2002), dem Dr. Karl Renner-Preis (2003), dem Humanitätspreis des Roten Kreuzes (2004) und dem Spin the Globe-Award von Siemens (2004) ausgezeichnet. Im Jahr 2000 wurde von SOS Mitmensch ein eigener „Ute Bock-Preis für Zivilcourage“ gestiftet.
Wenn Sie Ute Bock helfen möchten, dann spenden sie: Ute Bock, Hypo Bank Tirol :: Bankleitzahl 57 000
Konto Nr. 520 110 174 99




3 Kommentare
von Horst am 15. Februar #
ich versteh nicht, wo all die Ängste herkommen... da wird von Drogenverkaufenden Negern geredet... Jugoslawen, die unser Land überschwemmen... Deutsch als Muttersprache wird auf den Ämtern kaum mehr geführt...
also bitte - Halbwissen, Vorurteile und masslose Übertreibungen sind wohl immer noch die Argumente all jener, die scheinbar zu feig sind, über den Tellerrand zu schauen...
Und das schlimmste ist - was kann man jenen entgegenstellen... nix...argumentativ ist da nicht gegen anzukommen... man kann sowas nur hinnehmen und sich seinen Teil denken...
Wie auch immer
Danke Ute Bock - weiter so...
von Alex Tomann am 15. Februar #
Danke auch Alex: Frau Bock ist wirklich bewunderswert und schön, dass es solche Menschen gibt, die für ihre Sache kämpfen. Stimmt leider wirklich, dass es schade ist, dass viele Menschen angst vor etwas haben und aus diesem Grund nichts genauer wissen möchten, sondern alles "Fremde" von vorn herein ablehnen. Man sollte sich jeden einzelnen Menschen anschauen und urteilen, nicht weil er/sie einer gewissen Ethnie angehört.
von Daniela Soykan am 23. Februar #